Geschichte der Gemeinde Sitzendorf

1370
Syczedorff älteste urkundliche Erwähnung in einer Erbteilungsurkunde vom 19.11.1370 der Grafen von Schwarzburg. Namensgebung wahrscheinlich nach einem Grafen Sizzo von Kefernburg, der im 11 Jahrhundert lebte und als der Stammvater des Schwarzburger Grafengeschlechts gilt.

1465
wird eine „smettenstatt“ zu Sitzendorf bezeugt.

1491
Kaiser Friedrich III. aus dem Hause Habsburg belehnt die Schwarzburger Grafen mit der Goldgewinnung. Die Adligen betrauen auch die Sitzendorfer mit diesem Gewerbe.

1618
Errichtung einer Kupferschmelzhütte.

1727
Gründung einer Blaufarbenfabrik, die 1826 als Bleiweißfabrik umgestellt wurde.

1760
Georg Heinrich Macheleid erhält vom Fürsten Johann Friedrich von Schwarzburg-Rudolstadt das Privileg zur Gründung einer Porzellanmanufaktur in Sitzendorf. 1762 Verlegung der Manufaktur nach Volkstedt.

1839
Der Gesangsverein „Eintracht“ wird gegründet. 1889 wird die Vereinsfahne geweiht.

1850
Errichtung einer Porzellanmanufaktur in Sitzendorf.

1858
Ein Großbrand vernichtet die Gebäude der Sitzendorfer Porzellan-manufaktur. Die hoch versicherten Gebäude werden schnell wieder aufgebaut.

1870
Einweihung des Sitzendorfer Friedhofes.

1895/96
Die 0rtsgruppe des Thüringer Waldvereines lässt oberhalb der Marienhöhe einen steinernen Aussichtsturm errichten.

1900
Einweihung der Bahnlinie von 0berrottenbach nach Katzhütte. Sitzendorf wird Bahnstation.

1908
Sitzendorf erhält eine zentrale Trinkwasserleitung.

1913
Die Gemeinden Sitzendorf, Unterweißbach und Deesbach bauen ein gemeinsames Gaswerk in Sitzendorf

1919
ein Fußballverein gründet sich.

1922/24
Der untere 0rt erhält eine Kanalisation mit zentraler Kläranlage.

1925
Sitzendorf wird an das zentrale Stromnetz angeschlossen.

1932
Die Bergkirche zu Sitzendorf wird geweiht.

1934
Das Schwimmbad wird eröffnet.

1935
Sitzendorfer Einwohner schaffen in freiwilliger Arbeit ihren Gästen einen Erholungspark.

1945
Eine Werkzeugfabrik nimmt ihre Arbeit auf (entstanden aus einer Betriebsverlegung zum Ende des Krieges).

1949
Neubeginn des Luftkurbetriebes.

1955
Anreise der ersten „FDGB-Urlauber“

1970
Sitzendorf begeht mit einem großen Festumzug seine 600-Jahrfeier.

1975
Die Gemeinde erhält eine 20 Klassenschule.

1983
Eröffnung des „Bergwanderweges der Freundschaft“ von Eisenach nach Budapest, der auch durch Sitzendorf führt.

1995
Große Festwoche zur 625-Jahrfeier

1995
Wiedereinweihung des rekonstruierten „Bismarckturmes“.und Feier zum 100-jährigem Bestehen (Enthüllung einer Gedenktafel).

1997
Das Aparthotel „Schwarzatal“ wird eröffnet.

1997
Sitzendorf wird „Staatlich anerkannter Erholungsort“.

2002
Der 9. MDR-0sterspaziergang mit ca. 14.000 Teilnehmern findet in Sitzendorf statt.

2005
Der Subbotnik wird wieder ins Leben gerufen. An den freiwilligen Arbeitseinsätzen im Frühjahr beteiligen sich immer mehr Einwohner und helfen bei der Verschönerung ihres Heimatortes.

2005
Im Juli beginnt der Umbau des Schwarzawehres.  
Mehr über die Geschichte von Sitzendorf können Sie auf der privaten Homepage www.sitzendorf.com erfahren.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen